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Interessierte Bürger*innen gesucht

Interessierte Bürger*innen gesucht

Im Forschungsprojekt »PV2Go« sollen 80 private Fahrzeuge auf deutschen Straßen das Potenzial für die Solarstromerzeugung erfassen. Im Rahmen einer Citizen-Science-Kampagne wenden wir uns an interessierte Bürger*innen, die über einen Zeitraum von einem Jahr die Sonneneinstrahlung auf ihren Fahrtwegen messen möchten. Eine dafür vom Fraunhofer ISE entwickelte Sensorbox misst und sendet eigenständig die Sonneneinstrahlung, Uhrzeit, sowie Position des Fahrzeugs.

Mitmachen

Teilnehmen können alle, die in Deutschland wohnen und ein privates Auto besitzen, unabhängig vom Autotyp. Da die Sensorbox mit Magnetfüßen befestigt wird, muss jedoch das Autodach aus Metall gefertigt sein. Es gibt 80 Sensorboxen, die wir gleichmäßig auf verschiedene Fahrprofile aufteilen, wie zum Beispiel Familien, Pendler*innen oder Kurzstreckenfahrer*innen. Die Citizen-Science-Kampagne läuft ein Jahr lang.

Die Laufzeit der Citizen-Science Kampagne ist von November 2021 bis Dezember 2022.

Fragen und Antworten

Nein. Die Sensorbox erhalten Sie kostenfrei als Leihgabe, sie muss nach Ablauf des Projektjahres an das Fraunhofer ISE zurückgegeben werden, Kosten entstehen dabei nicht. Sollte eine Reparatur an der Box erforderlich werden, kümmern wir uns darum. Eine Vergütung für die Datenerfassung oder eine Aufwandsentschädigung kann leider nicht gewährt werden.

Die Box wird einfach auf dem Autodach positioniert. Starke Magnetfüße halten ihn an Ort und Stelle – die Sicherheit der Befestigung wurde bei Geschwindigkeiten bis 130 km/h vom TÜV geprüft. Voraussetzung ist jedoch ein Blechdach für die magnetische Befestigung. Am Projektende kann die Sensorbox rückstandslos vom Dach entfernt werden.

Für die magnetische Befestigung ist ein metallisches Dach notwendig. Die meisten Autos werden mit Blechdach gefertigt, manche werden mittlerweile jedoch auch aus Kunststoff produziert. Haben Sie einen Magneten zur Hand? Zum Beispiel einen Magnetpin für den Kühlschrank? Falls Sie unsicher sind, prüfen Sie bitte vor Ihrer Bewerbung, ob ihr Autodach aus Metall besteht.

Die Datenerfassung und –übermittlung läuft komplett eigenständig, Sie müssen nichts tun. Den nötigen Strom für die Messungen produziert ein kleines integriertes Photovoltaik-Modul. Die Sensorbox misst kontinuierlich und sendet die erfassten Messwerte verschlüsselt an das Fraunhofer ISE.

Bei der Datenverarbeitung und -speicherung ist uns die Einhaltung der europäischen Datenschutz-Verordnung besonders wichtig. Alle Daten werden daher anonymisiert verarbeitet. Ihre Messwerte nutzen wir, um die Richtigkeit und Genauigkeit unserer errechneten Modellierung der Solarstrahlung auf den Fahrrouten zu prüfen.

Wenn Sie sich als Citizen-Scientist mit der Veröffentlichung von Daten auf unserer Website einverstanden erklären, veröffentlichen wir die erfassten Daten anonymisiert auf dieser Website unter »„Messergebnisse“«. So können alle Interessierten den aktuellen Stand der Kampagne verfolgen.

Als Citizen-Scientist können Sie in einer für Sie entwickelten App ihre gefahrene Strecke und die dabei erhobenen Messdaten einsehen.

Für Veröffentlichungen werden die Daten anonymisiert, sowie eine Pufferzone um den Wohnort eingerichtet. Messdaten aus dieser Zone werden nicht herausgegeben. Start- und Zielorte sind somit nicht ersichtlich.

Sie können jederzeit die Löschung ihrer personenbezogenen Daten verlangen und das Projekt verlassen.

Eine Teilnahme an der Citizen-Science Kampagne ist nur mit einem Privatfahrzeug möglich.

Sie sollten nicht schneller als 130 km/h fahren oder vor einer schnelleren Fahrt den Sensor von Ihrem Autodach nehmen. Ein Parkplatz im Freien gewährleistet eine möglichst unterbrechungsfreie Datenaufzeichnung, da dann die Batterien aufgeladen werden können.

Haben wir hier Ihre Frage gestellt und beantwortet? Falls Sie weitere Fragen haben, dann schreiben Sie uns: